Palästina und Israel Joint Ventures for peace
Diese Webseite stellt Ihnen Menschen, Initiativen und Projekte vor, die ein Leben in Sicherheit und Frieden für Israelis und Palästinenser als Grundlage für eine gemeinsame Zukunft wünschen. Und deshalb handeln. Dieses Engagement möchten wir sichtbar machen, da es so leicht übersehen, überblendet wird durch Bilder der Gewalt und die Schrecken des Terrors.
Diese Projekte und Initiativen eint eine gemeinsame „Theorie“. Nur die Kenntnis, das Kennenlernen des anderen ermöglicht Verständigung. Das Miteinander-Sprechen kann Freundschaften entstehen lassen. Ohne Freundschaften keine Zukunft, die für alle gilt. Ohne diese Freundschaften und ohne die Kenntnis der anderen ist Ausgrenzung, Entmenschlichung, Othering leichter ins Werk zu setzen. Die dargestellten Projekte und Programme sind nicht vollzählig. Gerne dürfen Sie uns weitere Initiativen nennen.
Nichts an diesem Thema ist leicht oder einfach. Warum wird in der Überschrift „Palästina“ zuerst genannt? Schließlich gibt es keinen solchen Staat. Warum wird von Israelis gesprochen, nicht von Jüdinnen und Juden? Warum...?
„Es war einmal ein Palästina“ ist ein frühes Buch und ein Standardwerk von Tom Segev über die Entstehung des Staates Israel. Palästina, lange Zeit Teil des Osmanischen Reiches, das war zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Landstrich, der sich unter britischer Mandatsherrschaft befand. Im Staat Israel leben nicht nur jüdische Bürgerinnen und Bürger, sondern knapp zwei Millionen arabische Israelis bei einer Gesamtbevölkerung von 9,5 Millionen. Im Gaza-Streifen und im Westjordanland leben 4,9 Millionen Palästinenserinnen und Palästinenser. Alle diese Menschen brauchen und die allermeisten wollen eine friedliche Zukunft. Eine Lösung dieses Konfliktes könnte Signalwirkung für viele ähnlich gelagerte Konflikt dieser Welt haben. Umgekehrt gilt das leider auch. Deshalb: Join the Adventure, das Abenteuer des gegenseitigen Kennenlernens ist eines der menschlichsten, die es gibt.

Auf der folgenden Seite finden Sie konkrete Beispiele für Projekte, die diesen Gedanken bereits in die Tat umsetzen: Initiativen, die persönliche Begegnungen ermöglichen, Austausch zwischen jungen Menschen fördern und Räume für Dialog schaffen – oft unter schwierigen Bedingungen. Sie zeigen, dass Verständigung nicht nur möglich, sondern bereits gelebte Realität ist. Diese Projekte sind Zeugnisse von Mut, Hoffnung und dem festen Glauben daran, dass Frieden nur durch Miteinander entstehen kann.