meet2respect organisiert Begegnungen und Unterrichtsbesuche von Rabbinern und Imamen sowie von Tandems aus jüdischen, muslimischen und christlichen Religionsvertreterinnen und Religionsvertretern – aktuell an Schulen in Berlin, Brandenburg und Bayern. Gemeinsam setzen sich die Angehörigen verschiedener Glaubensrichtungen gegen Gewalt, Diskriminierung, Intoleranz und Vorurteile im Zusammenhang mit Religionszugehörigkeit ein und werben für gegenseitigen Respekt.
Außerdem werden Workshops und Veranstaltungsformate zur Bekämpfung von Antisemitismus, antimuslimischem Rassismus sowie weiteren Formen Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit angeboten. Ein zentraler Schwerpunkt ist der Abbau und die Prävention von antisemitischen Einstellungen, die bei Musliminnen und Muslimen auf politische Haltungen zum Nahostkonflikt zurückgeführt werden können.
Seit Kurzem schult meet2respect auch Lehrende und angehende Lehrende an Hochschulen, um den Umgang mit antisemitischen Tendenzen zu verbessern. Dazu werden Workshops zum Thema „Gemeinsam gegen Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus“ an den Hochschulen angeboten. Ein Imam und ein Rabbiner von meet2respect diskutieren mit Studierenden, wie Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus im schulischen Kontext erfolgreich begegnet werden kann.
meet2respect wurde 2013, nach einem Angriff auf den Rabbiner Daniel Alter 2012 in Berlin, als Projekt des gemeinnützigen Vereins Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung e. V. gegründet und agiert seit 2020 eigenständig als gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt) und Tochtergesellschaft von Leadership Berlin.
