Im Verein zur Förderung des Friedens in Israel und Palästina engagieren sich Deutsche, Israelis und Palästinenser für eine friedliche und gerechte Lösung des Konflikts in der Region. Auf der Grundlage gegenseitigen Respekts und gemeinsamer Verständigung unterstützen sie Bemühungen, einen dauerhaften Frieden zum Wohle beider Völker zu erreichen, der zu einer prosperierenden Koexistenz in der gesamten Region führen soll. Mit der Darstellung des Konflikts wollen sie Ansätze zu einer friedlichen Lösung aufzeigen und durch die Förderung der Bildung, insbesondere von Schulkindern, einen Beitrag für den Frieden leisten.
Gefördert werden Maßnahmen und Aktivitäten auf dem Gebiet der Bildung, Ausbildung, Friedenserziehung und Koexistenz sowie Dialogprojekte in Israel und Palästina. Es werden beispielsweise Kontakte zum Aufbau von Schulpartnerschaftsnetzwerken zwischen Israel (israelisch jüdische und israelisch arabische Schülerinnen und Schüler) und Deutschland (NRW) vermittelt. Für solche Vorhaben stellt der Verein Sachmittel und Gelder bereit, insbesondere auf dem Gebiet der Erziehung und Versorgung im schulischen und landwirtschaftlichen Bereich. Die Fördermittel werden durch Spenden, Zuschüsse oder Einnahmen aus kulturellen Veranstaltungen und Vorträgen finanziert.
Der Vereinsvorsitzende Prof. Dr. Ghaleb Natour ist Palästinenser aus Israel und Deutscher, der seit 1979 in Deutschland lebt und arbeitet. Er informiert in Vorträgen, Trainings und Seminaren über den Nahostkonflikt und dessen historische Ursprünge. Dabei stellt er die aktuellen Geschehnisse aus der Sicht eines direkt Betroffenen dar. Die Informationen stammen aus Quellen israelischer und jüdischer Friedensorganisationen. Veranstaltungen mit Professor Natour fanden bisher z. B. im Rahmen des Projekts „Leonardo“ – mit insgesamt ca. 15 hochkarätigen Referentinnen und Referenten, zu Politik, Kultur und Bildung in beiden Ländern – an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen oder eines Seminars „Quo Vadis Middle East“ an der Universität Bonn statt.
